Artikel von Monica Shah Zeeman
Früh Englisch – Fit fürs Leben
von Monica Shah Zeeman
Englisch ist längst Teil unseres Alltags – von Musik und Filmen über Reisen bis hin zum späteren Berufsleben. Doch wann ist der richtige Zeitpunkt, ein Kind an eine weitere Sprache heranzuführen? Die gute Nachricht: Je früher, desto besser! «Kreativität ist Intelligenz, die Spass hat», betonte bereits Albert Einstein. Nach diesem Motto unterrichtet auch Kunstpädagogin Bianca Gasparro, Expertin für frühkindliche Erziehung und Leiterin des bilingualen Nachmittags-Kreativ Horts bei Children First.
Sprache wird natürlich erlernt
Studien zeigen: Kinder können bis etwa zu ihrem siebten Lebensjahr eine Sprache ganz natürlich aufnehmen, ohne dass es sich für sie nach „Lernen“ anfühlt. Besonders im Alter von drei bis sechs Jahren haben Kinder die Fähigkeit, eine neue Sprache – sogar akzentfrei – zu erlernen. Dies sieht auch Bianca Gasparro so: «Je jünger ein Kind ist, desto offener ist es für eine Sprache. In den ersten Lebensjahren funktioniert das Sprachenlernen ganz intuitiv – ähnlich wie beim Laufen oder beim Sprechenlernen der Erstsprache.» Deshalb ist das frühe Erlernen einer weiteren Sprache – wie bei Children First das Englische – eine grosse Chance für ein Kind. «Und wenn es dann noch mit Spiel, Bewegung und Kreativität verbunden ist, verknüpfen die Kinder positive Erfahrungen mit der Sprache – das ist eine wunderbare Grundlage fürs weitere Leben, ein Geschenk fürs ganze Leben.»
Mehr als Worte: Kognitive und kulturelle Vorteile
Kinder, die früh mit Englisch in Kontakt kommen, profitieren auf verschiedenen Ebenen:
- Sprachlich: Kinder entwickeln ein feines Sprachgefühl, eine schöne Aussprache und kaum Scheu, sich auszuprobieren.
- Kognitiv: Ihr Denkvermögen, ihre Konzentration und Flexibilität werden gestärkt.
- Kulturell: Sie entwickeln früh ein Gefühl für Vielfalt und Offenheit – etwas, das in unserer globalisierten Welt immer wichtiger wird.
Bianca Gasparro ergänzt: «Kinder lernen, flexibel zwischen Systemen zu wechseln – das schlägt sich positiv auf viele Lebensbereiche nieder.» Kinder, die früh mit einer Fremdsprache in Kontakt kommen, hören die Sprachmelodie sowie die Laute und Betonungen ganz natürlich und übernehmen diese spielerisch. Sie ahmen nach, wie sie es auch beim Sprechen ihrer Erstsprache tun. Das führt oft dazu, dass sie eine sehr authentische, akzentfreie Aussprache entwickeln.
Mehrsprachigkeit ist ein Gewinn
Viele Eltern sorgen sich, dass ihr Kind erst die Muttersprache perfekt beherrschen sollte, bevor es eine Fremdsprache lernt. «Diese Sorge ist verständlich – doch Kinder sind sprachlich viel flexibler als oft angenommen», so Bianca Gasparro, die Expertin für frühkindliche Erziehung. «Entscheidend ist, dass sie in jeder Sprache regelmässig und in sinnvollen Zusammenhängen sprechen und hören dürfen.» Studien zeigen: Mehrsprachige Kinder entwickeln ein besonders feines Sprachbewusstsein und profitieren auch langfristig in ihrer Deutschkompetenz. Ein zusätzlicher Vorteil: Wer früh Englisch lernt, geht ganz natürlich, offen und selbstbewusst mit Sprache um. Englisch wird zum selbstverständlichen Teil des Alltags – die Kinder haben keine Angst vor Fehlern und gewinnen so Sicherheit im Umgang mit neuen Sprachen.
Sandra Kühner, eine deutschsprachige Mutter, berichtet: «Unsere vierjährige Tochter ist seit zwei Jahren bei Children First und spricht sowohl Deutsch als auch Englisch mit einem grossen Wortschatz. Es ist schön, wie unbeschwert sie je nach Umgebung und Kontext zwischen beiden Sprachen wechselt. Durch das Spielen und Lernen mit ihren Freunden bei Children First ist Mehrsprachigkeit Teil ihres Alltags. Das kommt ihr in unserer Familie und in unserem Freundeskreis, in dem verschiedene Sprachen gesprochen werden, sehr zugute. Sie bewegt sich unbefangen und fühlt sich wohl.»
Englisch lernen: spielerisch und ohne Leistungsdruck
Monica Shah, Gründerin und Direktorin von Children First, erklärt: «Beim frühen Englischlernen stehen nicht Grammatikregeln oder Vokabeltests im Mittelpunkt, sondern das Erleben und der Spass. Bereits ab der Kita ermöglichen wir den Kindern, in einer altersgerechten, kreativen und freudvollen Umgebung in die englische Sprache einzutauchen. Bei Children First ist Englisch nahtlos in den Alltag integriert – nicht abstrakt, sondern greifbar und lebendig. So entwickeln Kinder ganz natürlich ein feines Sprachgefühl und nehmen die neue Sprache spielerisch auf. Sie bemerken oft gar nicht, dass sie lernen – für sie ist es einfach ein abwechslungsreicher, inspirierender Nachmittag.»
«In unserem After School Club haben Kinder – unabhängig davon, ob ihre Muttersprache Deutsch oder Englisch ist – die Möglichkeit, gemeinsam zu lernen und sich individuell zu entfalten,» so Monica Shah. Das liebevoll gestaltete Nachmittagsprogramm richtet sich an Kinder von etwa vier bis acht Jahren und steht allen offen – Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Ob kreative, sportliche oder musikalische Aktivitäten: Nach dem regulären Unterricht können die Kinder vielfältige Angebote entdecken. Das Programm ist auch für Kinder aus öffentlichen Schulen zugänglich und kann einzeln gebucht werden. Es wird gesungen, getanzt, gebastelt, gespielt und sich zu Geschichten bewegt – und die englische Sprache fliesst dabei ganz selbstverständlich in alle Aktivitäten ein.
Wie kann ein Kind zu Hause sprachlich gefördert werden?
Sprachförderung gelingt oft ganz unkompliziert: Bereits kleine Impulse im Alltag – ein englisches Lied singen, gemeinsam ein Bilderbuch anschauen, ein kurzes Spiel oder ein Reim machen einen grossen Unterschied. Monica Shah ist überzeugt: «Wird zu Hause kein Englisch gesprochen, ist eine gute bilinguale Kita oft die beste Wahl. Ein natürliches Sprachgefühl bildet sich am leichtesten in einer Umgebung mit muttersprachlichen Pädagoginnen und Pädagogen sowie spielerischem Lernen von Anfang an.» Genau das ist das Konzept von Children First – Kinder von 3 Monaten bis 8 Jahre entfalten sich nach dem Montessori-Konzept in familiärer Atmosphäre, individuell begleitet und spielerisch gefördert. Je früher ein Kind in einer liebevollen, bilingualen Umgebung Englisch lernt, desto leichter fällt es ihm, diese wichtige Sprache zu meistern.
So legen Sie den Grundstein für eine Zukunft voller Chancen – im Alltag und im Beruf. Wer seinem Kind früh den Zugang zur englischen Sprache ermöglicht, schenkt ihm mehr als Vokabeln: Es ist ein Türöffner zur Welt, zur Kreativität und zum Selbstvertrauen. «Vertrauen Sie auf die natürliche Neugier und das Sprachtalent Ihres Kindes – es ist erstaunlich, wie schnell und spielerisch sie dazulernen», empfiehlt Monica Shah.